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Auch in diesem Jahr lädt der Naturpark Südeifel zum Genusswandern in der Südeifel ein.
Der Zweckverband Naturpark Südeifel bietet gemeinsam mit den Verbandsgemeinden Arzfeld, Neuerburg, Irrel, Bitburg-Land, Trier-Land und erstmals Speicher vom 8. September bis 12. September fünf Genusswanderungen an.
Auf den ausgewählten Routen kann der Wanderer einen Einblick in die Vielfalt der Landschaften im Naturpark Südeifel gewinnen. Sympathische Naturparkführer erzählen von Burgen und Schlössern, imposanten Felsen und steinalten Fossilien und anderen verborgenen Naturschätzen. Jede Route ist für sich ein absolutes Highlight, und in der Summe versprechen die Wanderungen ein unvergessliches Erlebnis für jeden Naturfreund.
Das Rahmenprogramm der Besucherzentren Teufelsschlucht und GaytalPark garantieren den zusätzlichen Wanderspaß. Von der Bildhauerkunst bis zu Steinbruchaktionen, von keltischen und römischen Inszenierungen bis zum Klöppelkrieger, von Schmugglerpfaden und magischen Orten bis zu melodischen Klängen erwarten den Wanderer wieder viele erlebnisreiche Überraschungen an den fünf Routen.
Die Wanderungen führen als Tagestouren auf aussichtsreichen Pfaden durch das Sauertal, ins Irsental, dass zurecht den Namen ‚Tal der Schmetterlinge‘ trägt, auf alten Schmugglerpfaden durch den Kammerwald mit eindrucksvollem Blick auf das Schloss von Vianden. Die Welt des Buntsandsteins lässt sich rund um Orenhofen entdecken und auf den Spuren der Gallier und Römer führen mystische Felsenpfade rund um Bollendorf.
Genusswandern ist das Motto der Wanderwoche im Naturpark Südeifel und so steht neben der faszinierenden Landschaft auch ein Picknick mit eifeltypischen Köstlichkeiten auf dem abwechslungsreichen Wanderprogramm.
Die Wanderrouten sind als Tagestouren zwischen 12 und 20 km ausgelegt, die bequem in 5 bis 6 Stunden zu bewältigen sind. Es handelt sich um Rundtouren, am Start- bzw. Endpunkt befinden sich ausreichend Parkplätze.
Die Teilnahme an der Naturpark-Wanderwoche ist ganzwöchig mit allen Wanderungen ebenso möglich, wie in Form von Tagesbuchungen.
Der Naturpark Südeifel und seine Partner freuen sich auf die Wanderer, deshalb wird auch gerade mit Hochdruck an den Wanderwegen gearbeitet. Schutzgeländer werden erneuert, Stege über Bäche geführt, Schutzhütten repariert, Wanderwege wieder freigestellt. Der Naturpark Südeifel wird bei der Wanderwoche unterstützt von der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, dem Ministerium für Umwelt, Wasserwirtschaft und Verbraucherschutz und der Kreissparkasse Bitburg-Prüm
Kleiner Fotorückblick auf die Wanderwochen der vergangenen Jahre >>>
Mehr Informationen und Buchung der Wanderwoche:
Ferienregion Felsenland Südeifel
Auf Omesen 2
54666 Irrel
Telefon: 06525-79-115 oder -117
www.felsenland-suedeifel.de
Hinweis zur Anmeldung und Teilnahme:
Selbstverständlich können auch Kurzentschlossene ohne vorherige Anmeldung an den jeweiligen Wanderungen teilnehmen. Diese melden sich dann bis 10 Uhr am Startpunkt an und erhalten ebenfalls die volle Leistung einschl. dem reichhaltigen und köstlichen Mittagessen.
Eine vorherige Anmeldung hilft den Organisatoren dennoch sehr bei den doch enormen Planungen und Vorbereitungen. Sobald Sie also wissen, dass Sie an einer Wanderung teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte kurz an.
Der Naturpark Südeifel und die örtlichen Helfer/innen danken Ihnen dafür sehr.
Ansprechpartner für die Presse:
Zweckverband Naturpark Südeifel
Daniela Torgau
Geschäftsführerin
Auf Omesen 2
54666 Irrel
Tel.: 06525-79-282
Fax.: 06525-79-280
EMail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.naturpark-suedeifel.de
Nachfolgend können Sie sich die Erlebnis- und Genusswanderrouten bereits in Google-Maps oder Google-Earth ansehen. Bevor Sie sich die Routen in Google-Earth anschauen können, müssen Sie möglicherweise zuerst (nach Aufforderung Ihres Browsers) das notwendige Plugin downloaden und installieren.
Die GPS-Daten zur Erstellung der Routen wurden auf einer Kartenbasis erstellt und können daher geringfügig von den Wegen in der Realität abweichen.
Wandertour 1 am Mittwoch, 08.09.2010 - Start 10:00 Uhr in Olk, Parkplatz Tennisplatz
"Auf aussichtsreichen Pfaden unterwegs im Sauertal" - Olk - Wintersdorf - Kersch -Olk
Vom Ausgangspunkt der Wanderung, dem Tennisplatz in Olk, gelangen wir in die tiefe Schlucht des Olker Baches. Weiter südlich betreten wir den artenreichen Laub-Mischwald des Naturschutzgebietes „Ralinger Röder“ mit seinen seltenen Orchideen, Greifvögeln und Spechten. Danach wartet Wintersdorf mit seiner um 1100 erbauten Kirche auf uns. Bergan geht es dann über den Wintersdorfer Berg mit weitschweifenden Ausblicken in das Sauertal und nach Luxemburg. Kersch empfängt uns mit seinen drei früheren Klostergütern, die die Geschichte des Trierer und Luxemburger Landes widerspiegeln. Geprägt wird die Region durch die Natursteingewinnung. In Kersch erfahren wir Interessantes über den Abbau und die Geologie des Muschelkalkes. Einen weiten Rundblick genießen wir vom Müsiger Berg und vom Weidenborn, der höchsten Erhebung der heutigen Wanderung. Allmählich nähern wir uns wieder Olk und genießen noch einmal den Sauertal-Blick.
Naturpark Südeifel - Wanderwoche 2010- 1. Tagestour auf einer größeren Karte anzeigen
Wandertour 2 am Donnerstag, 09.09.2010 - Start 10:00 Uhr an der Karlshauser Mühle
"Das Irsental - unterwegs im Tal der Schmetterlinge" - Karlshauser Mühle - Daleiden - Irrhausen - Karlshauser Mühle
Erleben Sie eines der idyllischsten Täler der Eifel.
Start ist nahe der Karlshauser Mühle – eine über 300 Jahre alte, ehemalige Getreidemühle. Hangaufwärts führt uns der Waldweg auf den Bommert, von wo wir einen beeindruckenden Rundblick genießen. Wir passieren die höchste Erhebung der Route – den Hüberg – und ziehen weiter zum Haus der Jugend. Nach einer kleinen Rast (mit musikalischer Untermalung) geht´s dann abwärts und wir nähern uns dem Naturschutzgebiet „Ginsterheiden Irsental“ mit seinen Steppenrasen, Weißdorngebüschen und den im Frühjahr golden blühenden Ginsterbüschen – dem „Eifelgold“. Auf dem kleinen naturkundlichen Lehrpfad entlang des Stauweihers entdecken wir die Arbeiten fleißiger Biber. Ab hier tauchen wir in die vom Geplätscher der Irsen begleitete Stille des Irsentales ein – eine Stille, die manchmal von fröhlicher Musik, manchmal aber auch von aufständischen, kriegerischen Bauern unterbrochen wird. Vielleicht sind wir froh, wenn wir dann unbeschadet endlich unser Ziel erreicht haben.
Naturpark Südeifel - Wanderwoche 2010 - 2. Tagestour auf einer größeren Karte anzeigen
Wandertour 3 am Freitag, 10.09.2010 - Start 10:00 Uhr, Parkplatz in Vianden/Luxemburg
"Auf alten Schmugglerpfaden durch den Kammerwald" - Vianden - Gaytalpark - Scheierhaff - Vianden
Die Schmugglerpfade im geschichtsträchtigen, stimmungsvollen Kammerwald üben auch heute noch einen eigenartigen, abenteuerlichen Einfluss auf die Wanderer aus.
Vom Parkplatz des luxemburgischen Mittelalterstädtchens Vianden steigen wir durch das Déiffendelt in den Kammerwald hinauf und werden unmittelbar von seiner geheimnisvollen Aura umfasst. Besonders die imposante Königseiche, mit ihren über 350 Jahren einer der ältesten Bäume in der Westeifel, strahlt eine würdevolle Majestät aus. Der Wald begleitet uns weiter, bis wir in das Gaybachtal hinabsteigen, um von dort das Umwelterlebniszentrum GaytalPark zu erreichen. Im Gebäude zeigen interaktive Bildschirme, audiovisuelle Präsentationen und naturgetreue Modelle, Drehscheiben und Schautafeln bisweilen überraschende Zusammenhänge rund um Mensch, Natur & Technik auf. Entlang des Talhanges erreichen wir über den Müllenberg und den Vogelskopf wieder den Gaybach, den wir überschreiten, um wieder mitten im Wald die unsichtbare deutsch-luxemburgische Grenze zu erreichen. Hoffentlich hat niemand unverzollte Ware im Rucksack! Nach Überqueren des Teggelbaches erreichen wir Scheierhaff; hei hunn mir eng immens flott Vue op d‘Schlass Veianen. Von hier aus begeben wir uns wieder am Hang der Our nach Vianden hinab.
Naturpark Südeifel - Wanderwoche 2010 - 3. Tagestour auf einer größeren Karte anzeigen
Wandertour 4 am Samstag, 11.09.2010 - Start 10:00 Uhr, Sportplatz in Orenhofen
"Die Welt des Bundsandsteins" - Orenhofen - Auw an der Kyll - Orenhofen
Der Gegensatz von sanfter Hochfläche und tief eingeschnittenen Tälern übt auf uns einen besonderen Reiz aus.
Vom Sportplatz in Orenhofen begeben wir uns an den Rand des tief eingeschnittenen Grundsgrabens, dem wir nach Westen folgen, um an den Rand des beeindruckenden Kylltales zu gelangen. Weiter am oberen Talhang entlang, erreichen wir bald eine pittoreske Galerie von ehemaligen Buntsandstein- Steinbrüchen – Zeugnisse einer langen, traditionsreichen Natursteinindustrie. In einem dieser Steinbrüche begegnen wir einem wunderschönen Naturatelier der Bildhauerkunst unter einem prächtigen Laubdach von hohen Buchen. Weiter geht es durch einen engen Hohlpfad hinab nach Auw an der Kyll hinab. Hier steigen wir in den Stille-Graben ein, der uns mit einem aufsehenerregenden Naturschauspiel überrascht. Über Felskaskaden des Buntsandsteins hat sich hier der Schaalbach tief eingeschnitten. Langsam steigen wir aufwärts und erreichen die schöne Grillhütte von Preist. Hier erfahren wir Interessantes über das Bearbeiten von Sandstein in der Bildhauerei und Architektur und üben uns in dieser traditionsreichen Kunst. Ausgerüstet mit dem Grundkurs für Bildhauerei geht es weiter über einen schönen Pfad in einem ehemaligen Steinbruch, bis wir etwas später durch den Orenhofener Wald marschieren. An dessen südlichem Ende stoßen wir auf das Kulturdenkmal Burgknopp. Von hieraus schließen wir die Runde und erreichen wieder nach einer abwechslungsreichen Wanderung unseren Ausgangspunkt.
Naturpark Südeifel - Wanderwoche 2010 - 4. Tagestour auf einer größeren Karte anzeigen
Wandertour 5 am Sonntag, 12.09.2010 - Start 10:00 Uhr, Parkplatz am Sauerstaden in Bollendorf
"Auf den Spuren der Gallier" - Bollendorf - Ferschweiler - Bollendorf
Die Bühne für die Abschlusswanderung unserer diesjährigen Wanderwoche bildet das Ferschweiler-Bollendorfer Plateau. Der besondere Reiz dieser einzigartigen und vielfältigen Landschaft liegt in dem Zusammenspiel ihrer frühgeschichtlich-mystischen Zeugnisse und der bizarren Felsen.
Vom Sauerstaden in Bollendorf erklimmen wir – die Römische Villa passierend – den Plateaurand und entlang der Sandsteinfelsen erreichen wir die Bastion des Teufelsloches, die uns einen schönen Blick ins Sauertal und auf Bollendorf gewährt. Das der römischen Göttin für den Schutz des Waldes und des Jagdglücks gewidmete Diana-Denkmal, der Opferaltar und die Niederburg – eine frühgeschichtliche Fliehburg – sind Zeugen der frühen Geschichte. Auf der Hochfläche angelangt, zeugen die sogenannten Kiesgräber von einem gallorömischen Friedhof. Ab Ferschweiler erleben wir das eigentliche Plateau, das mit seiner Heidelandschaft und seinen sandigen Böden fast ein mediterranes Flair verspüren lässt. An der Schankweiler Klause treffen wir vielleicht den heute noch hier lebenden „Klausner“. Über die Wikingerburg, der größten keltischen Wallanlage auf dem Plateau, geht es zum Fraubillenkreuz - weiteres mystisches Highlight. Die Ausstrahlung all dieser geheimnisvollen Orte wird uns in eine weit zurück liegende Zeit führen und wir werden möglicherweise eine Druidin persönlich kennen lernen. Entlang der Wolfsschluff und der Ossenlay erleben wir noch einmal diese grandiose Felsenlandschaft, bevor wir dann wieder hinab zum Ausgangspunkt gelangen.
Naturpark Südeifel - Wanderwoche 2010 - 5. Tagestour auf einer größeren Karte anzeigen
Räumlicher Zusammenhang der 5 Start- und Zielpunkte
Falls Sie an mehreren oder allen Tageswanderungen teilnehmen und möglichst zentral übernachten wollen, hilft Ihnen diese kleine Übersicht vielleicht einen geeigneten Übernachtungsort zu finden.
Gerne hilft Ihnen dabei aber auch das Fremdenverkehrsamt Felsenland Südeifel.
Tel.: 06525/79 117 oder 115; Mail:
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Naturpark Südeifel - Wanderwoche 2010 - Start und Ziel auf einer größeren Karte anzeigen
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Daten der einzelnen Tagestouren: |
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Tag, Route |
Länge |
Tourdauer |
Höchster
Punkt |
Tiefster
Punkt |
maximale
Steigung |
stärkstes
Gefälle |
Summe
Steigungen |
Summe
Gefälle |
Schwierig-
keitsgrad |
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08.09.2010, Route 1 |
15,5 km |
5 Stunden |
400,2 m |
165,0 m |
20,00% |
16,20% |
417 m |
430 m |
mittel |
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09.09.2010, Route 2 |
18,2 km |
6 Stunden |
480,6 m |
301,3 m |
12,10% |
11,90% |
282 m |
279 m |
mittel |
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10.09.2010, Route 3 |
15,4 km |
5 Stunden |
388,0 m |
214,2 m |
13,50% |
21,00% |
375 m |
380 m |
mittel |
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11.09.2010, Route 4 |
20,6 km |
7 Stunden |
383,3 m |
170,6 m |
18,10% |
12,90% |
369 m |
369 m |
mittel |
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12.09.2010, Route 5 |
19,7 km |
7 Stunden |
411,6 m |
165,2 m |
23,10% |
11,20% |
398 m |
358 m |
tlw. anspruchsvoll |
(Lt. GPS-Daten auf Kartenbasis und Angaben im Routenflyer)
Anlagen
| File | Beschreibung | File size |
Anmelde-Formular | Anmeldeformular zur Wanderwoche 2010 | 105 Kb |
Beschreibung | Routenbeschreibung Genuss-Wanderwoche 2010 in der Südeifel | 187 Kb |
Flyer | Routenflyer Seite 2 | 1228 Kb |
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