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Coronavirus: Was sagen uns die Corona-Statistiken und was nicht …?

Veröffentlicht: Dienstag, 31. März 2020
Was sagen uns die Corona-Statistiken und was nicht …?Alle sagen uns -die Kanzlerin, die Regierung, das Robert-Koch-Institut …-, dass die Lage ernst ist, aber warum belegen sie das nicht mit entsprechenden und verständlichen Zahlen?

Tägliche werden uns die „Corona-Daten“ präsentiert, aber sagen sie uns auch die „Wahrheit“ über die Coronavirus-Ausbreitung und deren Folgen?

Täglich werden auch die Forderungen nach verlässlicheren Daten zahlreicher. Gefordert werden u.a. repräsentative Stichproben und Studien, die wohl auch laut Robert-Koch-Institut in Planung sind. Das Wissen und die Technik für solche „Hochrechnungen“ sind doch vorhanden, was uns die schon ziemlich genauen Voraussagen und Prognosen bei Wahlen zeigen. Warum also setzt man nicht schon lange auf dieses Knowhow, denn bei Corona handelt es sich schließlich -anders als bei Wahlen- um eine konkret lebensbedrohliche Angelegenheit.

Bis es soweit ist, haben die veröffentlichen Corona-Daten nicht viel Aussagekraft. Die Fallzahlen zu den Infizierten, den Todesfällen und den geheilten Personen beziehen sich nur auf den Personenkreis der getesteten Personen und nicht auf ganz Deutschland. Hierdurch ergibt sich vielleicht auch eine gewisse „Sorglosigkeit“, denn was sind schon 645 Tote bei rd. 83 Millionen Einwohnern.

Am 30.03.2020 hatten wir in Deutschland 66.885 bestätigte Covid-19-Fälle. Davon waren 13.500 Personen geheilt und 645 Personen gestorben. (Quelle: Center for Systems Science and Engineering (CSSE) at Johns Hopkins University (JHU)

Allein diese Zahlen sagen nichts über die Verbreitung des Coronavirus in Deutschland aus, weil als wichtiger Faktor die Anzahl der Tests fehlen, auf denen diese Zahlen beruhen.
Hilfreich wäre es weiterhin, wenn die Gesamtzahl der betroffenen Personen bekannt gemacht würden, also auch die Anzahl derjenigen, die sich in Quarantäne befinden.
Andere Länder wie beispielsweise Österreich und seit gestern auch Luxemburg, veröffentlichen die Anzahl der genommen Tests.

Luxemburg hatte demnach bis zum 30.03.2020 insgesamt 16.199 Tests, davon 1.988 bestätigte Infektionen und 22 Todesopfer.
Bei rd. 602.000 Einwohnern besagen diese 16.199 Tests, dass damit rd. 2,69 % aller Luxemburger getestet wurden.

Wären auch in Deutschland 2,69 % von rd. 83 Millionen Einwohnern getestet, wären das insgesamt rd. 2,23 Millionen Personen. Es ist aber unwahrscheinlich, dass in Deutschland so viele Personen getestet wurden, da sonst die Zahl der Infizierten in Luxemburg um das 4,1-fache und die Zahl der Todesopfer um das 4,7-fache höher wäre als in Deutschland.
Sicher kann man Deutschland und Luxemburg nicht 1:1 vergleichen, aber das Gesundheitssystem in Luxemburg ist wohl auch nicht schlechter als das in Deutschland.

Vergleicht man die Anzahl der Infizierten und der Todesopfer in Deutschland und Luxemburg, kann man zu dem Ergebnis kommen, dass in Deutschland mindestens. 4 Mal weniger Personen auf die Gesamtbevölkerung gesehen getestet wurden, als in Luxemburg, also bisher nur rd. 560.000 Personen. Die Anzahl der Gestorbenen läge demnach nicht bei 645 Personen, sondern bei über 3.000 Personen.

Es ist wohl aber auch so, dass nur Personen als „Corona-Sterbefall“ gewertet werden, die vorher positiv getestet waren. Wichtig wäre es aber, dass alle Sterbefälle auf eine Corona-Infektion getestet würden, um das wahre Ausmaß der Corona-Epidemie zu erkennen. Die niedrigere Sterblichkeitsrate gegenüber anderen Staaten beruht daher zumindest wohl teilweise auch auf diesem Umstand.

Rechnet man auf Basis der luxemburgischen Zahlen die vorhandenen deutschen Daten hoch, so hat Deutschland zum 30.03.2020 nicht 66.885 Infizierte, sondern wahrscheinlich rd. 274.000 positive Fälle, was aber lediglich nur 0,33 % von rd. 83.000.000 Einwohnern sind.

Wenn man weiter annimmt, dass die Gesamtbevölkerung in Deutschland getestet wäre, so käme man zum 30.03.2020 auf über 8,3 Millionen infizierte Personen.

Die Hochrechnung der Zahlen im Vergleich mit Luxemburg mag real vielleicht nicht zutreffen, aber allein durch die Nichtveröffentlichung der Anzahl an Testfällen, bestehen Zweifel an der Wertigkeit der Corona-Daten. Vielleicht ist das auch ein Grund dafür, dass noch immer über 50% der Deutschen die Krankheit Covid-19 nicht für gefährlich halten.

Bundeskanzlerin Merkel hat gesagt, dass sich wahrscheinlich ein sehr hoher Prozentsatz der Bevölkerung infizieren wird. Experten würden dabei von 60 bis 70 Prozent ausgehen, wenn wie in diesem Fall kein Impfstoff und keine Therapie vorhanden sind. In dem Vergleich mit Luxemburg wären wir demnach zum 30.03.2020 bei etwa 10% in Deutschland und der Höhepunkt der epidemiologischen Gegebenheit ist also noch lange nicht erreicht.

Egal wie auch immer, Regierung und Politik sollten uns Daten geben die realistisch sind und mit denen man einigermaßen verlässlich die Ausbreitung von Corona einschätzen kann.
Vielleicht würde das auch die letzten Zweifler von der Notwendigkeit der einschränkenden Maßnahmen überzeugen, dass die Lage wirklich todernst ist und man wohl noch lange nicht auf eine baldige Rückkehr zur „Normalität“ hoffen sollte.

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