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"Dorfplatz Gilzem" im Lichterglanz …, oder auch nicht ….

Veröffentlicht: Dienstag, 04. Dezember 2018
Gilzemer Weihnachtsbaum 2018 auf dem `'Dorfplatz'Zur „Vorgeschichte:
Gilzem hatte noch nie einen richtigen Dorfplatz. Der Gilzemer Dorfplatz war allgemein der Raum zwischen Geschäft und Gasthaus der Familien Dichter, der auch gleichzeitig als "Dorfmittelpunkt" angesehen wurde.
Ende der 70iger Jahre bahnte sich an, dass man evtl. unterhalb der Kapelle ein Dorfgemeinschaftshaus errichten könnte. Voraussetzung war natürlich, dass die Gemeinde das entsprechende Arial gekauft hätte. Das tat man damals aus nicht nachvollziehbaren Gründen nicht, ja die Gemeinde verkaufte sogar später nochmals einen Teil von ihrem Eigentum in diesem Bereich.


Nun hatte man nur die Parzelle die dann planerisch als "Dorfplatz" bezeichnet wurde, weil man wohl sonst keine bessere Bezeichnung für diese gemeindliche "Liegenschaft" fand.

Im vergangenen Jahr kam das Thema "Dorfplatz" wieder im Rahmen des "Zukunfts-Check Dorf" auf. Viele Gilzemer wünschten sich einen Dorfplatz, aber wohl nicht an diesem Ort.

Jetzt war wieder die Gemeinde gefragt, was sollte sie tun …? Kein gemeindliches Eigentum im Zentrum des Dorfes war vorhanden.
Aus einer „Hexennacht-Idee“ kam dann die Lösung. Man sollte nicht alles gleich negativ sehen, das hatten die Hexen in der letzten Maiennacht ja auch nicht getan. Vielleicht kann diese ungemütliche Ecke ja doch noch ein richtiger Dorfplatz werden, zumal er jetzt direkt am Helmut Kohl-Weg liegt.

Die Zuwegung zur Ruhebank auf dem „Dorfplatz“ wurde zwischenzeitlich Rollator gerecht gestaltet, „unnötige“ Bäume und Sträucher entfernt, was blieb war leider die sich nochmals verstärkende "Hinterhofidylle".

Mit der Adventszeit kam dann wieder eine rettende Idee. Im vergangen Jahr hatte der Weihnachtsbaum der Firmlinge bei der Kapelle allen Gilzemer viel Freude bereitet.
Das wollte man auch machen, und ca. 10 Einwohner trafen sich am vergangenen Sonntag um den "Dorfplatz" mit einem Weihnachtsbaum zu schmücken und "aufzuwerten".

Unser Jagdpächter Mätthi kam dann Ortsbürgermeisterin Martina zu Hilfe. Er kannte ein sehr unglückliches Bäumchen aus dem wohl nie ein großer und stattlicher Baum, geschweige denn ein schöner Weihnachtsbaum werden würde.
Alles passte ..., eigentlich..., der "unschöne Dorfplatz" und das arme, mickrige Weihnachtsbäumchen.

"Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen, wie glänzt er festlich, lieb und mild …"; wir alle kennen dieses schönes Lied, doch warum leuchtet das Gilzemer Weihnachtsbäumchen nicht?
Wo bleibt das besinnlich-entzückende aus der zweiten Strophe dieses Liedes: "Die Kinder stehn mit hellen Blicken, das Auge lacht, es lacht das Herz, o fröhlich seliges Entzücken!" beim Anblick diese Weihnachtsbäumchens auf dem Gilzemer "Dorfplatz"?

… aber Lieder sollte man auch nicht so ernst nehmen: "O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie treu sind deine Blätter! …", der Gilzemer Weihnachtsbaum hat zumindest einige Nadeln! ...

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